Eigentlich wollten wir heute ins Moderna museet, ein Museum für moderne Kunst, aber als wir dort ankamen war dort eine so lange Schlange, dass wir den Besuch verschoben haben und stattdessen das Vasa Museum besucht haben.
Anfangs hatte ich nicht soo die Motivation mir das Museum anzuschauen, weil ich dachte "Naja da gibts halt ein Schiff zu sehen und sonst nix", aber da es eines der berühmtesten Museen in Stockholm ist wollten wir es auch nicht auslassen. Zum Glück! Denn wir wurden sehr positiv überrascht....hat der Besuch dann doch ganze 3 Stunden gedauert, so interessant war es.
Aber was gibt es denn nun eigentlich so spektakuläres im Vasa Museum? Knäckebrot jedenfalls nicht!
Die Vasa ist ein schwedisches Kriegsschiff, welches am 10.August 1628 in Stockholm seine Jungfernfahrt antreten sollte. Es sollte das Flagschiff der schwedischen Flotte werden und war eins der größten und schönsten Schiffe überhaupt das im 17. Jahrhundert erbaut wurde. Doch weit ist es nicht gekommen und ging noch im Stockholmer Hafen auf Grund. Der erste stärkere Windstoß ließ das Schiff aufgrund von Berechnungsfehlern in der Konstruktion etwa 1.300 Meter nach dem Start kentern. Das Problem waren die erstmals gebauten zwei eingeschlossenen Kanonendecks und der zu gering berechnete Ballast für das Schiff, das einen zu hohen Schwerpunkt zur Folge hatte. Dabei starben schätzungsweise dreißig bis fünfzig Menschen von der rund 450 Kopf großen Mannschaft. Insgesamt dauerte die Fahrt der Vasa nur etwa 20 Minuten.
Erst nach 333 Jahren konnte das Wrack im Jahre 1961 geborgen werden. Das Schiff wurde wiederhergestellt und besteht zu 95% aus Originalteilen.
Sobald man das Museum betritt kommt man in eine riesige Halle wo das riesige Schiff gigantisch in die Höhe ragt und einen atemberaubenden Anblick bietet. Alle Postkarten und Bilder können diesen Anblick nicht annähernd wiedergeben. Auf mehreren Ebenen kann man sich das Schiff aus verschiedenen Perspektiven anschauen. Drumherum gibt es viel wissenswertes über das Schiff, den Untergang und die Bergung sowie Wiederherstellung. Wir hatten sogar Glück und konnten uns gegen Ende unseres Besuches noch einen halbstündigen Film über die Vasa auf deutsch ansehen.
Alles in allem ein sehr gelungener Museumsbesuch!
Hier ein kleines Video um die Eindrücke zumindest etwas zu zeigen (nicht von uns gemacht, aber erfolgreich von uns ergoogelt - der Mann der im Video zu sehen ist steht übrigens lediglich vor dem Modell was im Maßstab 1:10 vor dem eigentlichen Schiff aufgebaut ist, um mal die Größenverhältnisse zu veranschaulichen):
Anfangs hatte ich nicht soo die Motivation mir das Museum anzuschauen, weil ich dachte "Naja da gibts halt ein Schiff zu sehen und sonst nix", aber da es eines der berühmtesten Museen in Stockholm ist wollten wir es auch nicht auslassen. Zum Glück! Denn wir wurden sehr positiv überrascht....hat der Besuch dann doch ganze 3 Stunden gedauert, so interessant war es.
Aber was gibt es denn nun eigentlich so spektakuläres im Vasa Museum? Knäckebrot jedenfalls nicht!
Die Vasa ist ein schwedisches Kriegsschiff, welches am 10.August 1628 in Stockholm seine Jungfernfahrt antreten sollte. Es sollte das Flagschiff der schwedischen Flotte werden und war eins der größten und schönsten Schiffe überhaupt das im 17. Jahrhundert erbaut wurde. Doch weit ist es nicht gekommen und ging noch im Stockholmer Hafen auf Grund. Der erste stärkere Windstoß ließ das Schiff aufgrund von Berechnungsfehlern in der Konstruktion etwa 1.300 Meter nach dem Start kentern. Das Problem waren die erstmals gebauten zwei eingeschlossenen Kanonendecks und der zu gering berechnete Ballast für das Schiff, das einen zu hohen Schwerpunkt zur Folge hatte. Dabei starben schätzungsweise dreißig bis fünfzig Menschen von der rund 450 Kopf großen Mannschaft. Insgesamt dauerte die Fahrt der Vasa nur etwa 20 Minuten.
Erst nach 333 Jahren konnte das Wrack im Jahre 1961 geborgen werden. Das Schiff wurde wiederhergestellt und besteht zu 95% aus Originalteilen.
Sobald man das Museum betritt kommt man in eine riesige Halle wo das riesige Schiff gigantisch in die Höhe ragt und einen atemberaubenden Anblick bietet. Alle Postkarten und Bilder können diesen Anblick nicht annähernd wiedergeben. Auf mehreren Ebenen kann man sich das Schiff aus verschiedenen Perspektiven anschauen. Drumherum gibt es viel wissenswertes über das Schiff, den Untergang und die Bergung sowie Wiederherstellung. Wir hatten sogar Glück und konnten uns gegen Ende unseres Besuches noch einen halbstündigen Film über die Vasa auf deutsch ansehen.
Alles in allem ein sehr gelungener Museumsbesuch!
Hier ein kleines Video um die Eindrücke zumindest etwas zu zeigen (nicht von uns gemacht, aber erfolgreich von uns ergoogelt - der Mann der im Video zu sehen ist steht übrigens lediglich vor dem Modell was im Maßstab 1:10 vor dem eigentlichen Schiff aufgebaut ist, um mal die Größenverhältnisse zu veranschaulichen):